Falten – wie man sie behandelt
Mit zunehmenden Alter verliert die Haut an Elastizität und wird faltig – es liegt an Ihnen zu entscheiden, welche Falten zu Ihnen gehören und welche nicht.
Schwerkraft, Sonnenbestrahlung und Mimik (Lachen, Runzeln der Stirn etc.) hinterlassen im Verlauf des Älterwerdens ihre Spuren. Die Haut verliert ihre jugendliche Elastizität und Regenerationskraft. Gleichzeitig nimmt das Fett- und Bindegewebe unter der Haut ab. In der dünneren, schlafferen Haut entstehen Falten um die Augen (Krähenfüße), Lachfalten an den Wangen, Sorgenfalten an der Stirn oder Zornesfalten zwischen den Augenbrauen. Zusätzlich spielen Veranlagung und die Lebensweise bei der Entstehung des individuellen Faltenbildes eine große Rolle. Bei Personen mit dünner Haut und wenig Fett unter der Haut treten Falten eher auf. Bei Menschen mit dickerer und fetthaltiger Haut entstehen Falten meist später. Auch eine ausgeprägte Mimik kann die Faltenbildung fördern, wie zum Beispiel die Augenfältchen bei Menschen, die gerne lächeln.
Im folgenden können Sie bei den einzelnen Falten nachlesen, wie diese optimal behandelt werden.
Zornesfalten:
Meist entstehen Zornesfalten nicht durch Zorn, sondern durch Sonnenblendung und Stress. Die Zornesfalten gehören zu den sogenannten Mimikfalten, die mit Botox behandelt werden. Sind die Falten stark ausgeprägt, kann es sinnvoll sein, sie nach der Botoxbehandlung noch mit Füllmaterialien (Fillern) aufzufüllen.
Stirnfalten:
Glücklicherweise besitzt der Mensch viele Möglichkeiten, durch Mimik seine Gefühle auszudrücken. Dennoch kann eine „Denkerstirn“ dem Gesicht ein müdes und angestrengtes Aussehen verleihen. Die Stirnfalten gehören ebenfalls zu den sogenannten Mimikfalten und werden mit Botox behandelt. Zusätzlich, kann es sinnvoll sein, sie nach der Botoxbehandlung noch mit einem Filler aufzufüllen.
Augenfältchen:
Augenfältchen sind positiver Natur, denn sie entstehen durch vermehrtes Lächeln und Lachen. Auch die Augenfältchen gehören zu den sogenannten Mimikfalten und werden mit Botox behandelt. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, sie nach der Botoxbehandlung noch mit einem Filler aufzufüllen.
Nasolabialfalten (Nasen-Wangen-Falten):
Die Nasolabialfalten gehören zu den sogenannten Schwerkraftfalten, die sich durch das natürliche Absacken der Wangen im Alter verstärken. Nasolabialfalten können gut mit Fillern unterfüttert und ausgeglichen werden.
Mundwinkelfalten (Marionettenfalten):
Die Mundwinkelfalten sind typische Volumenmangelfalten, da im Laufe der Zeit das Fett und das Bindegewebe um den Mund herum abnimmt. Aufgrund der Knochenresorbtion (Knochenabbau) im Alter wird dieser Effekt noch verstärkt und die Mundwinkel fallen ein. Durch das Auffüllen der Mundwinkelfalten mit Fillern, wird der strenge Mund wieder freundlich und die
Ober- und Unterlippenfältchen:
Fältchen der Ober- und Unterlippe entstehen durch die ständige Bewegung des Mundes. Hierdurch bilden sich Brüche in der tiefen Lederhaut aus, besonders dann, wenn das Volumen der Oberlippe durch den natürlichen Alterungsprozess abnimmt. (Gut zu sehen ist der Volumenverlust im Alter auch am Handrücken.) Durch diesen Volumenverlust kommt es zu einem „Einkerben“ der Falten an der Ober- und/oder Unterlippe. Dementsprechend besteht die primäre Therapie in einer Volumenauffüllung durch einen Filler. Zusätzlich kann es auch sinnvoll sein, die Ober- und Unterlippenfältchen mit einer Laserbehandlung oder einer Dermabrasion zuglätten.
Kinnfalte:
Zwischen dem Kinn und der Unterlippe kann sich durch den Volumenverlust eine quere Falte ausbilden. Gleichzeitig wird durch den ständigen Muskelzug der mimischen Muskulatur das Kinn etwas nach oben und innen gezogen. Statt eines wohlgeformten Kinns spricht man dann wenig charmant von einem „Hexenkinn“. Die Auffüllung dieser Falte mit Fillern in Kombination mit Botox ist die ideale Behandlung, um das Kinn wieder wohlgeformt wirken zu lassen.
